Mautern erwacht: Die geheimnisvollen „Severin-Tage“ ziehen alle in ihren Bann!

Ein historisches Spektakel beginnt!

Am heutigen 8. Januar 2026 öffnen die „Severin-Tage“ in Mautern ihre Pforten und versprechen eine kulturelle Reise in die Spätantike. Diese Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfindet, lockt mit einem facettenreichen Programm, das sowohl Geschichtsliebhaber als auch Familien anspricht. Doch was steckt hinter diesem Event, das Mautern in ein antikes Zentrum verwandelt?

Die Legende von Severin: Ein Blick in die Vergangenheit

Der Heilige Severin, eine Schlüsselfigur der Spätantike, lebte im 5. Jahrhundert n. Chr. im römischen Favianis, dem heutigen Mautern. Er war ein asketischer Mönch und Missionar, dessen Wirken in einer turbulenten Zeit der Völkerwanderung stattfand. Seine Lebensbeschreibung, ein einzigartiges zeitgeschichtliches Dokument, bietet uns heute Einblicke in den Alltag und die Herausforderungen dieser Epoche.

Severin war bekannt für seine Weisheit und seinen Einsatz für die Armen und Unterdrückten. Er gründete Klöster und half, die römische Bevölkerung in einer Zeit des Umbruchs zu stabilisieren. Diese historischen Bezüge sind es, die die „Severin-Tage“ so faszinierend machen.

Kulturwoche mit Vielfalt: Für jeden etwas dabei!

  • Severinsfestmesse: Die Veranstaltung startet heute um 18 Uhr mit einer Messe in der Pfarrkirche Mautern.
  • Archäo-Abenteuer: Kinder können morgen, am 9. Januar, im Forum Silberbichl alles über Archäologie lernen.
  • Märchenerzähler: Helmut Wittmann erzählt Geschichten über Severin und das römische Erbe am 17. Januar.

Diese und viele weitere Programmpunkte machen die „Severin-Tage“ zu einem Erlebnis für Jung und Alt. Die Stadtgemeinde Mautern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissen und Unterhaltung zu kombinieren und so die Geschichte lebendig werden zu lassen.

Ein Vergleich mit anderen Bundesländern

Während Mautern mit den „Severin-Tagen“ Geschichte zum Anfassen bietet, haben andere österreichische Städte ebenfalls bemerkenswerte historische Veranstaltungen. In Wien etwa findet regelmäßig das „Römische Wien-Festival“ statt, das ebenfalls tief in die antike Geschichte eintaucht. Doch was macht die „Severin-Tage“ so einzigartig? Es ist die Kombination aus Geschichte, Interaktivität und der besonderen Atmosphäre, die Mautern während dieser Tage einnimmt.

Ein Experte für Regionalgeschichte, Dr. Anna Huber, erklärt: „Mautern hat eine besondere Beziehung zur römischen Geschichte, die hier greifbar wird. Die ‚Severin-Tage‘ heben sich durch ihre Authentizität und die aktive Einbindung der Besucher ab.“

Die Auswirkungen auf die Bürger

Für die Bewohner von Mautern und Umgebung sind die „Severin-Tage“ mehr als nur ein kulturelles Highlight. Sie bieten die Gelegenheit, die eigene Stadt aus einem neuen Blickwinkel zu erleben und die historische Bedeutung ihrer Heimat zu entdecken. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert das Interesse an der eigenen Geschichte.

Einwohnerin Maria, die seit über 30 Jahren in Mautern lebt, sagt: „Es ist erstaunlich, wie viel Geschichte in unserer kleinen Stadt steckt. Die ‚Severin-Tage‘ haben mir geholfen, meine Heimat besser zu verstehen und zu schätzen.“

Zukunftsausblick: Was kommt als nächstes?

Die „Severin-Tage“ sind ein wachsendes Event, das Jahr für Jahr mehr Besucher anzieht. Doch wie könnte sich diese Veranstaltung in Zukunft weiterentwickeln? Die Stadtgemeinde plant bereits, das Programm um internationale Kooperationen zu erweitern und so den kulturellen Austausch zu fördern.

Ein mögliches Highlight könnte die Einführung eines internationalen Symposiums über die Spätantike sein, das Forscher aus der ganzen Welt nach Mautern zieht. Dies würde nicht nur die wissenschaftliche Bedeutung der „Severin-Tage“ erhöhen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern.

Politische Unterstützung und wirtschaftliche Impulse

Die „Severin-Tage“ genießen nicht nur breite Unterstützung durch die lokale Bevölkerung, sondern auch durch politische Institutionen. Die Landesregierung von Niederösterreich sieht in der Veranstaltung eine Chance, die Region kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Durch die steigende Zahl an Besuchern profitiert die lokale Wirtschaft, insbesondere der Tourismus- und Gastronomiesektor.

„Die ‚Severin-Tage‘ sind ein Paradebeispiel dafür, wie Kulturveranstaltungen zur regionalen Entwicklung beitragen können“, betont ein Sprecher der Landesregierung. „Sie stärken nicht nur das kulturelle Erbe, sondern schaffen auch Arbeitsplätze und fördern den Tourismus.“

Fazit: Ein Event mit Sogwirkung

Die „Severin-Tage“ in Mautern sind mehr als nur eine kulturelle Veranstaltung – sie sind ein Erlebnis, das Geschichte lebendig macht und die Besucher in seinen Bann zieht. Mit einem abwechslungsreichen Programm, das sowohl Bildung als auch Unterhaltung bietet, haben sie das Potenzial, sich als fester Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft zu etablieren.

Für alle, die sich für Geschichte begeistern oder einfach nur einen spannenden Ausflug erleben möchten, sind die „Severin-Tage“ ein Muss. Besuchen Sie Mautern und lassen Sie sich von der Magie der Spätantike verzaubern!

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