Ein neuer Blick auf Liebe und Mitgefühl
Am 27. Februar 2026 wird Wien zum Zentrum einer revolutionären Idee, die unser Verständnis von Mitgefühl grundlegend verändern könnte. Christl Lieben, eine Ikone der Systemischen Psychotherapie, wird in ihrem Vortrag „Liebe frei von Mitgefühl“ die gängigen Vorstellungen von Mitgefühl in Frage stellen. Dieser Vortrag ist Teil der renommierten Gesprächsreihe „Psychotherapie im Gespräch“, organisiert von der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze.
Die Gefahr des Mitgefühls?
Mitgefühl, ein Begriff, der oft mit positiven Assoziationen verbunden ist, könnte laut Christl Lieben unbewusst eine Hierarchie zwischen Helfenden und Leidenden schaffen. In ihrer bahnbrechenden Theorie beschreibt Lieben, dass Mitgefühl den Empfänger in eine Rolle der Bedürftigkeit drängt, während der Geber sich in einer überlegenen Position sieht. Diese Art von Beziehung, so Lieben, könnte demütigend wirken und den Leidenden in seiner Situation gefangen halten.
„Wenn ich Mitgefühl empfinde, mache ich meinen Gesprächspartner klein und bedürftig und ich bin die große Helfende. Diese Hierarchie demütigt den leidenden Menschen“, erklärt Lieben. Stattdessen plädiert sie für eine universelle Liebe, die ohne Hierarchie funktioniert. „Wenn aber nur Liebe zwischen uns fließt, dann kann ich mein Gegenüber auf Augenhöhe begleiten, in tiefem Respekt vor dem Leiden und der Trauer des Anderen.“
Was bedeutet das für die Gesellschaft?
Der Ansatz von Christl Lieben könnte weitreichende Folgen für zwischenmenschliche Beziehungen haben. In einer Welt, in der Mitgefühl oft als Tugend angesehen wird, fordert Lieben dazu auf, diesen Begriff neu zu definieren. Diese neue Perspektive könnte nicht nur in der Psychotherapie, sondern auch in der alltäglichen Kommunikation einen Paradigmenwechsel einleiten.
Historische Perspektive
Historisch gesehen hat Mitgefühl immer eine zentrale Rolle im menschlichen Miteinander gespielt. Schon in der Antike wurde es als eine der wichtigsten Tugenden betrachtet. Doch die Idee, dass Mitgefühl auch schaden kann, ist relativ neu und könnte in der modernen Psychologie neue Wege eröffnen. Diese Ansicht steht im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen, die Mitgefühl als uneingeschränkt positiv betrachten.
Vergleich mit anderen Bundesländern
Während Wien als Vorreiter in der Diskussion über psychische Gesundheit gilt, sind andere Bundesländer in Österreich möglicherweise noch nicht so weit. In ländlicheren Regionen könnte die Akzeptanz neuer psychologischer Theorien mehr Zeit in Anspruch nehmen, da dort traditionellere Ansichten oft länger bestehen bleiben.
Der Vortrag: Ein Muss für alle Interessierten
Der Vortrag von Christl Lieben richtet sich an alle, die sich für persönliche Entwicklung, bewusste Beziehungsgestaltung und einen achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen interessieren. Die Teilnahme ist frei, und Anmeldungen können telefonisch, per E-Mail oder über die Website der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze erfolgen.
Fiktive Expertenzitate
Dr. Maria Neumann, eine renommierte Psychologin aus Wien, kommentiert: „Die Ansichten von Frau Lieben sind revolutionär und könnten die Art und Weise verändern, wie wir über Mitgefühl denken. Es ist an der Zeit, dass wir uns von alten Mustern lösen und neue, respektvollere Wege des Miteinanders finden.“
Zukunftsausblick
Die Ideen von Christl Lieben könnten in Zukunft einen bedeutenden Einfluss auf die psychotherapeutische Praxis haben. Wenn ihre Ansätze breite Akzeptanz finden, könnten sie die Grundlage für neue Therapiekonzepte bilden, die auf Gleichheit und universeller Liebe basieren. Dies könnte auch in anderen Bereichen wie der Erziehung, dem Gesundheitswesen und sogar in der Politik Anwendung finden.
Politische Zusammenhänge
Die Diskussion um Mitgefühl und seine Rolle in der Gesellschaft könnte auch politische Dimensionen annehmen. In einer Zeit, in der soziale Gerechtigkeit und Gleichheit zunehmend in den Fokus rücken, könnte die Idee der universellen Liebe als gleichberechtigendes Element in der Gesellschaft auf Interesse stoßen. Politiker könnten diese Konzepte aufgreifen, um soziale Programme zu entwickeln, die auf Respekt und Gleichheit basieren.
Abschließende Gedanken
Der Vortrag „Liebe frei von Mitgefühl“ von Christl Lieben bietet eine faszinierende neue Perspektive auf ein altes Thema. Ob ihre Ideen die Psychotherapie und die Gesellschaft nachhaltig verändern werden, bleibt abzuwarten. Doch eins ist sicher: Dieser Vortrag wird Diskussionen anregen und vielleicht sogar den Beginn einer neuen Ära in der menschlichen Interaktion markieren.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie bitte die Website der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze oder rufen Sie unter der angegebenen Telefonnummer an.