Zwtl.: Leuchtturm-Qualität zum Standard machen
Die Kinderfreunde wissen, wie ein Kindergarten der Zukunft aussieht.
„ In einem umfassend inklusiven Modell-Kindergarten in Wien haben wir
drei Jahre lang gezeigt, was möglich ist, wenn Kinder die
Bildungsqualität bekommen, die sie verdienen. Mit
multiprofessionellen Teams, in enger Zusammenarbeit mit den Familien,
mit gelebter Inklusion und einem Fachkraft-Kind-Schlüssel, der echte
Bildungsarbeit ermöglicht, bauten wir einen Leuchtturm unter den
Kindergärten. Jetzt braucht es den politischen Willen, diese Qualität
zum Standard zu machen“, erklärt Jürgen Czernohorszky,
Bundesvorsitzender der Kinderfreunde.
„Kindergarten ist keine Kostenstelle – Kindergarten ist
Kinderrecht. Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Entfaltung und
Teilhabe. Dazu gehört der das Recht auf beste Bildung von Anfang an,
und zwar für jedes einzelne Kind.“
Zwtl.: Kindergarten mit Recht auf Teilhabe
Die Zeit drängt: Viele Kinder mit Behinderungen und Kinder, die
therapeutische oder medizinische Unterstützung brauchen, erhalten in
Österreich aktuell keinen passenden Kindergartenplatz. Das ist mehr
als ein organisatorisches Problem – es bedeutet, dass Kindern ein
grundlegendes Recht auf Bildung und Teilhabe verwehrt wird.
Elementarbildung legt die Basis für faire Chancen und dafür, dass
Kinder von Anfang an sicher, gestärkt und gleichberechtigt aufwachsen
können.
Zwtl.: Qualität wirkt!
„Elementarbildung, die Kinder – unabhängig ihrer Startbedingungen
– individuell fördert und ihnen optimale Unterstützung zukommen
lässt, ist der absolute Game-Changer“, ist sich Czernohorszky sicher.
„Wenn Kinder im Kindergarten gestärkt werden, lernen sie unter
optimalen Bedingungen, entwickeln sie soziale Kompetenzen, erleben
Demokratie im Alltag und erhalten das Rüstzeug, sich aktiv und
kritisch einzubringen.“ Gute Rahmenbedingungen sind zudem ein
Schlüssel gegen den Personalmangel: Wer in diesem Beruf arbeiten
soll, braucht Arbeitsbedingungen, die gesund halten und Perspektiven
bieten.
Zwtl.: Kindergarten ist Bildungs-Superkraft
„Kindergarten ist quasi die Superkraft in unserem Bildungssystem
– hier dürfen wir als Gesellschaft auf keinen Fall den Sparstift
ansetzen. Im Gegenteil: Jeder Cent, den wir in diesem Bereich
investieren, ist klug angelegt“, so Czernohorszky.
Am Tag der Elementarbildung fordern die Österreichischen
Kinderfreunde daher klare, verbindliche Schritte, damit aus
gelingenden Modellen wie dem Leuchtturmkindergarten österreichweite
Realität wird.
–
Rechtsanspruch auf einen elementaren Bildungsplatz ab dem 1.
Geburtstag für alle Kinder.
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Ganztägig und ganzjährig – Elementarbildung braucht überall
Öffnungszeiten, die Erwerbstätigkeit der Eltern ermöglicht.
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Multiprofessionelle Teams (u. a. Pädagogik, Inklusion,
Sozialarbeit) sowie einheitliche Qualifizierung – auch für
Assistenzpersonal.
–
Bessere Betreuungsschlüssel für alle Kinder
–
Inklusion als Strukturprinzip – nicht als Zusatzangebot.
–
Österreichweit einheitliches Qualitätsrahmengesetz mit klaren
Standards für Personal, Gruppengrößen, Räumlichkeiten und Inklusion –
samt professioneller Sprachförderung, zeitgemäßen Antworten auf
Digitalisierung/Online-Medien und lückenloser Umsetzung von
Kinderschutz.
–
Wirksame Kinderarmutsbekämpfung durch kindgerechte Infrastruktur,
Entlastung und Stärkung der Familiensysteme und einer
Kindergrundsicherung.
„Der Kindergarten der Zukunft ist kein Wunschbild. Er existiert
bereits – jetzt ist der Moment, ihn zum Standard für ganz Österreich
zu machen“, schließt Czernohorszky.
FACTBOX: Leuchtturmkindergarten der Österreichischen
Kinderfreunde (Wien-Favoriten)
–
3 Jahre Modellbetrieb eines umfassend inklusiven Kindergartens
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Unterstützt mit Mitteln des „Licht ins Dunkel Jubiläumsfonds“
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Umsetzung zentraler Qualitätsmerkmale: idealer Fachkraft-Kind-
Schlüssel , multiprofessionelles Team , Sozialarbeit hin zu den
Familien , inklusiver pädagogischer Ansatz
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Zeigt evidenzbasiert: Qualität, Inklusion und echte Kind-
Orientierung sind machbar – und verändern Lebenswege