Wien (OTS) – Unter dem Namen „Artists Against Genocide“ verurteilen
über 230
Künstler:innen den Völkermord in Gaza. Die Initiative vereint ein
breites Spektrum der Kulturszene, darunter Soap&Skin, Drew Sarich,
Katharina Mückstein, Eli Preiss, My Ugly Clementine, Buntspecht,
Susanne Gschwendtner, Freude, Susi Stach und Valerie Huber.
Zwtl.: Forderungen an die Politik:
– Sofortiges Handeln angesichts der Einschätzung internationaler
Organisationen und renommierter Forscher:innen, die das Vorgehen
Israels als Völkermord einstufen.
– Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel , da
europäisches Recht dies bei Völkerrechtsverstößen vorsieht.
– Anerkennung Palästinas als Staat – als politisches und moralisches
Signal und im Einklang mit der Haltung von rund 150 anderen Staaten.
– Respekt vor Kunst- und Meinungsfreiheit und klare Positionierung
gegen die behördliche Absage von Veranstaltungen aus politischen
Gründen.
Die Initiative betont, dass Kritik an der Politik des Staates Israel
nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen ist . Sie verweist dabei auf
die Jerusalem Declaration on Antisemitism und fordert von der
österreichischen Politik eine klare, mutige Haltung.
Zwtl.: „Nie wieder“ muss für alle gelten
„Als Kunst- und Kulturschaffende können wir nicht länger
schweigen. ‚Nie wieder‘ darf nicht selektiv gelten – es muss
universell für alle Menschenrechte stehen“, heißt es in dem Brief.
Der vollständige Text des offenen Briefes sowie die Liste aller
Unterzeichner:innen sind hier abrufbar:
https://artistsagainstgenocide.at