Wien (OTS) – Für FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg.
Christian
Hafenecker, MA lieferte der ORF gestern mit seiner „ZIB Wissen:
Entscheidung in Ungarn“ das nächste „üble Propaganda- und
Manipulationsstück“ nach der „ZIB 2 History: 70 Jahre FPÖ-Aufstieg
des Dritten Lagers“ vom Montag. „Das war gestern eine reine Anti-
Orbán-Kampfshow, bei der den linksgedrallten ORF-Redakteuren keine
‚Fake News‘, keine bösartige Unwahrheit zu blöd war und die wirkte,
als wäre sie direkt in der Giftküche der EU-Eliten und der
Systemparteien bestellt worden. Alles, was rechts, konservativ,
patriotisch und EU-kritisch ist, ist für den ORF die Ausgeburt des
Bösen, alle Ja-Sager und Erfüllungsgehilfen Brüssels und des Systems
sind hingegen regelrechte Heilsbringer – so einfach ist die Welt, die
der ORF in diesem Machwerk inszenieren wollte. Mit öffentlich-
rechtlichem Rundfunk hat eine derartige ‚Fake News‘- und
Propagandaschleuder längst nichts mehr zu tun!“, schilderte
Hafenecker, der dahinter ein klares Ziel des ORF vermutet: „In
Österreich leben aktuell rund 116.000 ungarische Staatsbürger, die am
Sonntag bei der Parlamentswahl wahlberechtigt sind. Offenbar hat es
der Systemfunk auf sie abgesehen und versucht, sie noch auf den
letzten Metern zu beeinflussen! Damit wird der ORF aber genauso
kläglich scheitern wie bei den Österreichern!
Wenn ORF-Redakteure allen Ernstes behaupten, dass
Ministerpräsident Orbán für „antidemokratische und autoritäre
Entwicklungen“ stehen würde, er in Ungarn unabhängige Medien unter
seine Kontrolle gebracht und die Pressefreiheit eingeschränkt habe
und es keine unabhängige Justiz mehr gebe, dann würden diese nur die
falschen Narrative seiner politischen Gegner reproduzieren. „Das ist
Desinformation in Reinkultur, bei der von den linken
Gesinnungsjournalisten am Küniglberg wieder ihr altbekanntes Drehbuch
angewandt wurde: Sie setzen ihr politisches Framing und lassen es
dann von wiederum handverlesenen Experten bestätigen, die wie
Kronzeugen auftreten. In der ‚ZIB 2 History‘ zum 70. Jahrestag der
FPÖ-Gründung kamen daher vor allem ausgewiesene FPÖ-Hasser zu Wort,
in der gestrigen ‚ZIB Wissen‘ fanatische Orbán-Gegner, wie der
ehemalige ORF-Ungarn-Korrespondent Gelegs oder ein einschlägig
bekannter Historiker. Dass dann auch noch der ehemalige EU-
Kommissionspräsident Juncker von der EVP und der grüne EU-Abgeordnete
Waitz ihren Senf dazugeben konnten und – welch Überraschung – Orbáns
Politik schlechtredeten, wirkte fast schon lächerlich, wenn es nicht
so traurig wäre“, so Hafenecker weiter. Der „Gipfel der
Scheinheiligkeit“ sei dann erreicht, wenn ORF-Journalisten behaupten
würden, dass der Großteil der Medienlandschaft in Ungarn unter der
Kontrolle der Regierung stehe: „Abgesehen davon, dass das Schwachsinn
ist, ist gerade der vor wenigen Wochen von der Kanzlerpartei ÖVP ins
Amt gehievte ORF-Generaldirektor zurückgetreten und sein Nachfolger
droht wieder einer parteipolitischen Packelei in der Verlierer-Ampel
zu entspringen. Mainstream-Medien werden in Österreich von der
Regierung mit Steuergeld zugeschüttet, von Inseratenmillionen bis hin
zu einer eigens zugeschnittenen Presseförderung, die praktisch nur
regierungsfreundliche Medien erhalten!“
Für den freiheitlichen Mediensprecher zeige dieser „ORF-
Propaganda- und Manipulationsturbo“ jedoch, dass sich das System
seiner Sache überhaupt nicht mehr sicher sei und den immer stärker
werdenden Gegenwind aus der Bevölkerung spüre: „Wie ein Karl-Eduard
von Schnitzler mit seiner politisch-agitatorischen Meinungsmache die
DDR nicht retten konnte, so wird die Systempropagandaanstalt ORF auch
die Systemparteien nicht retten. Die Zeit, in der die längst
überfällige Reform des ORF zu einem verschlankten Grundfunk samt
Abschaffung der Zwangssteuer durchgeführt wird, kommt. Dafür werden
die Bürger an den Wahlurnen sorgen!“