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LK Gmünd: Grüne fordern Dialog statt Mauern – Volksbefragung ist Konsequenz politischen Versagens

St. Pölten (OTS) – Mehr als 90 Prozent der an der Volksbefragung
teilnehmenden
Gmünderinnen und Gmünder haben sich für eine Klage der Stadt gegen
das Land Niederösterreich ausgesprochen: 1.887 Stimmen dafür, nur 160
dagegen, bei einer Beteiligung von über 50 Prozent. Für die
Klubobfrau und Landessprecherin der Grünen NÖ, Helga Krismer, ist das
ein unüberhörbares Signal und eine Bestätigung ihres bisherigen
Kurses und der Ablehnung des Gesundheitschaos 2040+ in
Niederösterreich. Helga Krismer: „Das ist kein knappes Ergebnis, das
ist ein Auftrag. Die Menschen in Gmünd haben sich nicht gegen
Veränderung ausgesprochen, sondern gegen eine Landesregierung, die
mauert. Wenn neun von zehn Abstimmenden für den Klagsweg stimmen,
zeigt das vor allem eines: Das Vertrauen in die Gesundheitspolitik
von ÖVP, FPÖ und SPÖ, mitgetragen von den NEOS, ist verspielt.“

Helga Krismer: „Eine Klage ist immer die zweite Wahl – die erste
wäre und ist der Dialog. Was an Vertrauen verspielt wurde, kann kein
Gericht der Welt wieder herstellen. Es braucht jetzt Gespräche auf
Augenhöhe statt von oben herab mit Gmünd und der Region – ab sofort.
Eine Entscheidung für die Gesundheit der Menschen soll kein Richter
oder Richterin treffen.“

Im Rahmen ihrer Tour „Rettet unsere Gesundheit“ sammelte Helga
Krismer symbolisch letzte Woche in einem Arztkoffer die Stimmen und
Sorgen der Menschen vor Ort. „Gmünd zeigt, was passiert, wenn man die
Regionen ignoriert. Genau deshalb höre ich den Menschen zu. Ich
möchte das Gefühl hinterlassen, dass es in St. Pölten sehr wohl eine
Partei gibt, die ein offenes Ohr hat, wo andere Landespolitiker
mauern“, so Helga Krismer, die weiterhin im Land unterwegs ist.

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